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Sonstiges

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Bedeutung von Kardinal Ratzinger im Magisterum von 1981-2005

Mittwoch 29 April 2009 at 3:28 pm Habe bei Kpl. O' Connor eine schöne Anekdote gefunden:
Bei mehreren Gelegenheiten nach einem Treffen mit seinen engsten Mitarbeitern über die Entwürfe von Dokumenten und offizielle Entscheidungen sagte Johannes Paul II. zu denen, die ihm nahestanden: "Wir müssen das Thema erneut behandeln. Es sei offensichtlich von seinem Gesichtsausdruck, dass Kardinal Ratzinger nicht ganz überzeugt ist. Wir müssen weiter darüber nachdenken."
Das erinnert mich an einen schönen Witz:
Drewermann, Küng und Ratzinger stehen vor dem Himmelstor und bitten um Einlass. Sie werden vom Heiligen Geist auf ihre theologische Kompetenz geprüft. Drewermann kommt nach fünf Minuten mit enttäuschtem Gesicht wieder heraus: “Nicht rechtgläubig. Jesus hat doch Wunder gewirkt.” Nach einer halben Stunde kommt auch Küng wieder raus, stocksauer: “Nicht rechtgläubig, die Religionen sind doch nicht alle gleich.” Ratzinger geht rein und die beiden anderen warten stundenlang. Spät am Abend kommt der Heilige Geist raus: “Nicht rechtgläubig.”

Abgeordnete mit Kindern

Dienstag 21 April 2009 at 5:07 pm

Anteil der Bundestagsabgeordneten mit mehr als zwei Kindern


Angeregt durch einen Beitrag auf Familienwehr habe ich mal eine Grafik erstellt, die den Anteil der Bundestagsabgeordneten mit mehr als zwei Kindern anzeigt. Recht aufschlussreich.

Spricht sich das EU-Parlament für eugenische PID aus?

Dienstag 21 April 2009 at 4:23 pm Der Ausschuss des EU-Parlamentes für Umwelt und Gesundheit hat einen Report (Kennziffer: A6-0231/2009) vorgelegt, welcher Änderungsvorschläge für einen Maßnahmenkatalog des Ministerrats (Kennziffer: COM(2008) 726), welcher wiederum auf eine Initiative der EU-Kommission zurückgeht, vorlegt. Klingt kompliziert - ist es auch, vgl. Mitentscheidungsverfahren.

In diesem Report geht es um die Bekämpfung seltener Krankheiten ("Rare diseases"), ein sehr lobenswertes Unternehmen. Allerdings hat der Berichterstatter Antonios Trakatellis, der der "konservativen" EVP-Fraktion angehört, zusammen mit der niederländischen Sozialdemokratin Dorette Corbey, der belgischen Liberalen Frédérique Ries und dem zypriotischen Sozialisten Adamos Adamou, einen Änderungsantrag eingebracht, der sich gewaschen hat:
[Es wird den Mitgliedsstaaten vorgeschlagen,] 5a) Bemühungen zu unterstützen, um seltene Erbkrankheiten zu verhindern, die schließlich zur Ausmerzung dieser seltenen Krankheiten führen werden:
a) durch genetische Beratung der als Überträger der Krankheit fungierenden Eltern und
b) gegebenenfalls und unbeschadet der bestehenden nationalen Rechtsvorschriften und stets auf Freiwilligkeit beruhend - durch die Auswahl gesunder Embryos vor der Implantation;
Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass derselbe Bericht Patienten ermöglicht, in anderen Mitgliedsländern medizinische Behandlung zu bekommen, falls dies im eigenen Land nicht möglich ist, läuft dieser Änderungsantrag faktisch auf eine europaweite Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik hinaus.

Die Aussprache zu dem Änderungsantrag findet übermorgen statt. Abgestimmt wird am Freitag, den 24. April 2009.

Mehr Infos gibt es bei Euro-Fam

Neues Weblog

Samstag 18 April 2009 at 7:09 pm In meiner Linkliste findet sich ein neues Weblog. "The Truth Will Make You Free" (Die Wahrheit wird euch frei machen) wird betrieben von Robert A. Connor, einem Priester des Opus Dei in New Jersey. Sein Weblog enthält lesenswerte Beiträge zum Glauben, zur Philosophie und zur Politik.

Benutzeranmeldung repariert

Samstag 18 April 2009 at 6:49 pm In der Übersetzung der aktuellen Version des Pivotlogs gibt es einen Fehler, der dafür sorgt, dass bei der Registrierung eines neuen Benutzers eine leere Registrierungsmail verschickt wurde. Ich habe im Supportforum der Software darauf hingewiesen und es wurde ein Patch zur Verfügung gestellt, der das Problem behebt.

Die sieben letzten Worte Jesu

Freitag 10 April 2009 at 2:36 pm Die Sieben Letzten Worte Jesu stammen aus drei der vier Evangelien und wurden vor allem in der Kirchenmusik und in der Volksandacht immer wieder Gegenstand der Betrachtung. In den Worten Jesu ist der ganze Inhalt des Leidens und Sterbens Christi zusammengefasst, daher eignen sie sich so gut für die Betrachtung.

Ich habe vor Jahren ein Gedicht zu den sieben letzten Worten geschrieben:

1. Du trugst das Kreuz zum Schädelberg,
du wahres Opferlamm.
Jetzt hängt dein Leib, von Sünden schwer,
genagelt an den Stamm.
Doch für dich ist Vergebungszeit:
"Ihr tut dies aus Unwissenheit."
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.


2. Der Schächer, er hängt neben dir,
von Zweifeln angenagt.
Doch du schenkst Hoffnung, ihm wie mir,
und linderst seine Plag.
“Im Paradies wirst du heut sein“;
der Schächer schläft in Frieden ein.
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.

3. Und unterm Kreuze stehn zu zweit,
Maria und ein Freund.
Du, Herr, kennst ihre Einsamkeit
und sagst, was sie vereint:
„Sieh, deine Mutter!“ – „Sieh, dein Sohn!“
So halten die zwei aus Spott und Hohn.
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.

4. O Herr, der du am Kreuze hingst,
am Kreuz auf Golgatha,
du rufst, dein Schrei zum Himmel dringt:
„Gott ist mir nicht mehr nah.“
Dein Schrei, der geht durch Mark und Bein;
kann denn der Sohn voll Zweifel sein?
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.

5. Die Zunge dir am Gaumen klebt,
das ist des Todes Staub.
Dein Brustkorb sich nur langsam hebt,
der Atem ist geraubt.
„Mich dürstet“, so sprichst du vom Stamm.
Man reicht dir einen Essigschwamm.
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.

6. Du rangest mit dem Vater dein,
am Ölberg in der Nacht.
Nicht dein, es soll sein Wille sein.
Du sprichst: „Es ist vollbracht.“
Du gabst für uns dein Leben hin
und gabst dem Dasein neuen Sinn.
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.

7. Ganz dunkel ward das Sonnenlicht,
der Vorhang riss entzwei.
Der Vater rief dich heim zu sich,
die Menschheit, die wird frei.
So endete dein Leidensweg:
„In deine Hände meinen Geist ich leg.“
Du hast uns erlöst,
am Kreuz erlöst.
Kyrie eleison.

Erwachsenentaufe

Mittwoch 08 April 2009 at 1:34 pm Seit 1993, dem Beginn der Statistik, nimmt die Zahl der Erwachsenentaufen relativ stetig zu. Meine Diözese Limburg hat nun eine Website zu dem Thema veröffentlicht: Erwachsenentaufe.de.

Johnny & Rosanne Cash: September when it comes

Samstag 04 April 2009 at 4:41 pm

"Der Staat als Super Super Nanny"

Samstag 04 April 2009 at 2:28 pm So lautet der Titel einer jüngst erschienen Publikation des Liberalen Instituts, einer FDP-nahen Einrichtung. Tatsächlich mischt der Staat sich in immer mehr Belange des Bürgers ein, sei es das Rauchen, die richtige Ernährung, jüngst auch die Anschaffung von Neuwagen. Aus der Beschreibung der Schrift:
Er nimmt uns zuviel Steuern ab. Schlimmstenfalls foltert und misshandelt er uns. Der Staat ist nicht selten eine böse Bedrohung für die Freiheit. Es gibt aber auch die nette und wohlmeinende Beschränkung der Freiheit. Sie kommt schleichend, unmerklich und so gar nicht bedrohlich her. Was wir essen, rauchen, trinken dürfen, um nur ja gesund zu bleiben. Darum kümmert sich der Staat.
Autor der Publikation ist Horst Wolfgang Boger.

Auf der Website lässt sich die Publikation als PDF herunterladen oder auch kostenlos gedruckt bestellen.

Via Genderama

"Kinder brauchen Mütter, keine Krippen"

Freitag 03 April 2009 at 3:24 pm Während die UNO überlegt, wie sie die Bevölkerung Afrikas dezimieren kann, ist es längst kein Geheimnis mehr, dass in unserem Land die Geburtenzahlen einer Steigerung bedürfen, um das Fortbestehen zu sichern. Ein hervorragender Artikel von Klaus Rainer Röhl hat das EF-Magazin veröffentlicht: Kinder brauchen Mütter keine Krippen.
Um Frauen und Männer dazu zu bringen, Kinder mit Geschwistern aufzuziehen, also die Erziehung wieder in der Familie stattfinden zu lassen statt von angestellten Betreuern, braucht es mehr als Kindergeld. Dazu bedarf es der Anerkennung der Familie, der Aufgabe, Kinder aufzuziehen, als der wichtigsten und vornehmsten Leistung. Dazu bedürfte es einer Änderung des gesellschaftlichen Klimas, das lange verkorkst ist.
Röhl geht im Anschluss explizit auf die negative Darstellung der Kernfamilie in den öffentlich finanzierten Medien ein:
Achten Sie bitte darauf: Fast alle Fernsehserien und deutschen TV-Spielfilme bis hin zu den Krimis zeigen nur alleinerziehende Mütter, kaputte Ehen und Restfamilien. Heile Familien und Großeltern kommen nahezu nie vor. Das ist die Welt, suggerieren uns diese Filme, in der wir leben und uns wohlfühlen sollen. Sie ist nun mal kaputt. Doch wir fühlen uns nicht wohl dabei.
Der beste Weg, die Geburtenraten zu steigern, wäre vermutlich, die staatlich organisierte Umverteilung bei der Rente abzuschaffen oder zumindest zu modifizieren. Die größte reale Investition für Altersvorsorge ist nämlich nicht das Einzahlen von Geld, sondern die Erziehung von Kindern. Ohne die Erwachsenen von Morgen, die dafür sorgen, dass dem angelegten Geld ein realer Gegenwert entspricht, ist jede Geldanlage unnütz. Dass im jetzigen Rentensystem die Kinderzahl nicht berücksichtigt wird, ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

UN-Kommission legt versteckten Rassismus an den Tag

Donnerstag 02 April 2009 at 11:38 pm Sogenannte Bevölkerungsexperten haben eine lange rassistische Tradition. Diese Woche (vom 30. März bis 3. April) trifft sich die UN-Kommission für Bevölkerung und Entwicklung zu ihrem jährlichen Treffen.

Anlässlich dieses Treffens wurden die UN Population Division Policy Briefs ins Leben gerufen. Diese sollen politische Empfehlungen zu Bevölkerungsfragen herausgeben. Die erste Ausgabe beschäftigt sich mit der Frage: Was ist nötig, um die Fruchtbarkeitsrate in den am wenigsten entwickelten Ländern zu beschleunigen?

31 dieser 49 Länder liegen im Afrika südlich der Sahara ("Sub-Saharan Africa"). Gelobt werden die Länder, die Familienplanungsdienste ("Family planning services") ausweiten. Unter diesem Ausdruck ist Abtreibung zu verstehen. Getadelt werden hingegen die Länder, in denen Abtreibung nach wie vor illegal ist. Woraus zu folgern ist, dass die UNO verlangt, dass Afrikaner die jüngsten ihrer Bevölkerung schlicht morden. (Natürlich immer durch Regierungsprogramme zur Senkung der Fruchtbarkeitsrate, die immer an den geborenen Kindern gerechnet wird.)

via Friday Fax

Software: Startup-Programme überwachen und Zwischenablage erweitern

Donnerstag 02 April 2009 at 7:51 pm Zwei kleine Freeware-Programme habe ich heute entdeckt, die recht nützlich sind.


Das Startup Control Panel ist eine Erweiterung der Systemsteuerung, mit deren Hilfe man per Mausklick Programme, die sich im Autostart oder an schwieriger zugänglichen Stellen des System (Registry) eingenistet haben und bei jedem Starten des Systems laden, deaktivieren kann.

Das Programm Clipomatic hingegen erweitert die Funktionen der Zwischenablage. Es nistet sich im System-Tray ein und kann per Tastenkürzel Strg+Alt+V aktiviert werden. Es öffnet sich ein Menü, aus dem man vergangene Inhalte der Zwischenablage in jede aktuelle Anwendung einfügen kann. Sehr hilfreich auch beim Bloggen.

Beide Programme wurden von Mike Lin aus New Jersey veröffentlicht.

Europawahl II - 30 bzw. 32 Parteien treten an

Donnerstag 02 April 2009 at 7:35 pm

Mittlerweile hat der Bundeswahlleiter die Liste der 38 Parteien veröffentlicht, die bei der Europawahl bundesweit antreten. Die Zentrumspartei ist nicht darunter.

Dafür gibt es gleich zwei Parteiableger der Grauen Panther und so obskure Wählervereinigungen wie die Europa-Demokratie-Esperanto, den Bundeszentralrat der Schwarzen in Deutschland oder Newropeans. Der Wahlzettel wird lang.

Nicht auf der Liste finden sich die CDU und die CSU, die jeweils mit eigenen Landeslisten in jedem Bundesland antreten werden. Die CSU muss dabei um ihre Sitze bangen, da es fraglich scheint, ob sie bundesweit mehr als 5% erreichen - das wären rund 45% in Bayern.

Update: Ich muss mich korrigieren. Die Liste des Bundeswahlleiters musste noch vom Bundeswahlausschuss überprüft werden. Diese hat lediglich 30 bzw. 32 Parteien zugelassen. Nicht zugelassen wurden: Allianz der Mitte (ADM), Allianz Graue Panther (AGP), Bundeszentralrat der Schwarzen in Deutschland (ZRSD), Bürger-Block, Bürger Partei Deutschland (BPD), Deutsche Zukunft (DZ), Die PARTEI und Pogo-Partei (POP)

Europawahl: Libertas nicht dabei, AUF-Partei dabei

Mittwoch 01 April 2009 at 2:56 pm Die Libertas-Partei, die bei der Europawahl am 7. Juni als Partei gegen den Lissabonvertrag antreten wollte, hat nicht die notwendigen Unterstützungsunterschriften sammeln können. Zu knapp war wohl der Zeitrahmen gewesen - die Partei hatte sich erst Anfang März gegründet. Es wurden nur 3.500 Unterschriften von 4.000 benötigten gesammelt.

Geschafft hat es hingegen die Partei Arbeit, Umwelt und Familie (AUF), eine wertkonservative Partei, die von Mitgliedern des Zentrums, der PBC und der ÖDP gegründet wurde. Es wurden 7.500 Unterschriften gesammelt - mehr als genug.

Ob die Zentrumspartei an der Wahl teilnehmen wird, ist mir noch nicht bekannt. Die ÖDP wird auf jeden Fall antreten.

Wen ich wähle, weiß ich noch nicht. Die Ereignisse der vergangenen Monate sprechen gegen die CDU (Papstschelte Merkels, Durchsetzung der Stichtagsverschiebung seitens CDU-Größen, unglaubwürdiges Gebahren der Partei im Zusammenhang mit der Finanzkrise), doch stehen mit Thomas Mann und Michael Gahler zwei gute Politiker auf der hessischen Landesliste.